Pressestimmen zu Konzerten

 

„Es ging das Gerücht, in Hamburg hätte Sol Gabetta nicht nur Cello gespielt, sondern auch noch gesungen. Sie tat’s auch in der ausverkauften Nürnberger Meistersingerhalle. Aber man musste bis zur zweiten Zugabe warten, bis Sol Gabetta aus der flirrenden Musik von Peteris Vasks auch noch vokal ein Feenmärchen machte: Spätestens da war der Abend mit der Cello-Queen zum Top-Event geworden. […] volltönend gelangen der Abschiedsernst, die Sehnsuchtskantilenen. Sol Gabetta lässt keinen Zweifel an ihrer Affinität zu Elgars Fin-de-siècle-Musik. Über der sanften Begleitung durch Paul McCreeshs Orchesters schwingen die melodischen Bögen, ein paar letzte Paukenschläge künden vom Ende imperialer Größe – jedem Detail gewinnt die Cellistin überzeugende Bedeutung ab. Selten war Weltuntergangsernst so unterhaltsam. Da ließen die Bravi nicht auf sich warten. Und wurden mit dem Elgar-Edelkitsch der harfenumrauschten »Seufzer« belohnt und mit den Vokalisen der Gabetta.“

(Nürnberger Nachrichten, zum Konzert 18.04. / Nürnberg)

 

„Erregend und ergreifend waren danach aber vor allem der Ton und die Musikalität der Cello-Solistin Sol Gabetta in Edward Elgars Cellokonzert e-Moll op. 85. Die argentinisch-französische Cellistin mit russischen Wurzeln war es, die der lähmenden Tristesse dieses Werkes gerade im ersten Satz Adagio-Moderato oder später im langsamen Satz durch stringente und intelligente Gestaltung die Stirn bot. Kraftvoll beantwortete sie die Orchesterschläge im Allegro molto und verschlankte beispielsweise die Dynamik bei einem aufsteigenden Flageolett, das unmittelbar von der Flöte im Orchester übernommen wurde.“

(Welt, zum Konzert 15.04. / Hamburg Laeiszhalle)

 

„Leidenschaft, Feuer, Witz und emotionalen Einsatz - all das versammelt Sol Gabetta bezwingend in ihrem Spiel, mit dem sie an diesem Abend in der Münchner Philharmonie Edward Elgars spätes Cellokonzert von 1919 mit Leben erfüllte. […] Sol Gabettas nervig gespannter Ton gibt diesem letzten großen Werk Elgars Lebensenergie zurück, sie entdeckt in den beiden raschen Sätzen das abwechslungsreiche Spiel rhythmischer Pointen, den Zauber flirrender Spikkato-Geschwindigkeit. Den akkordisch monumentalen Anfang gestaltet sie nicht als auftrumpfende spätviktorianische Gesten, sondern vielmehr stellt sie die melodiöse Artikulation heraus und prägt damit den Kopfsatz. Überhaupt hat ihre Phrasierungsdisposition zugenommen, sie vermag, den Blick horizontweit nach vorn zu richten und verleiht Elgars großen Melodiebögen damit jene elegische Dringlichkeit, die sonst eher mit nostalgischer Sentimentalität verwechselt wird. Um das Konzert so entstehen zu lassen, braucht es auch eine enorme Palette an Vibratonuancen. Bezaubert von soviel Cellomeisterschaft ließen die Zuhörer nicht locker, bis Sol Gabetta jenes Stück von Peteris Vasks zugab, bei dem plötzlich die menschliche Singstimme hinzutritt - reine Magie.“

(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert am 29.10. / München Philharmonie)

 

Pressestimmen zur CD Elgar, Dvorák, Respighi

 

 „Sol Gabetta ist fabelhaft. […] Man hört vieles anders, als man es bei du Pré hörte, die Aufnahme ist eine echte Alternative. Wo du Pré leidenschaftlich und bezwingend durch die Musik fegte, entdeckt Gabetta wunderbare Details, sie ist nachdenklicher, und das passt ja zum Werk, das Elgars tiefmelancholische, vom Krieg und von privaten Tragödien gefärbte Antwort auf seine vorher oft so hohle Repräsentationsmusik war. […] Du Pré reißt immer noch mit, Gabetta macht eher nachdenklich. Und animiert häufig auch dazu, dem Augenblick ein Goethe’sches „Verweile doch, du bist so schön!“ zuzurufen.“
(Rondo)

"Sie findet vom ersten Moment an eine berührende Balance zwischen Wärme und Melancholie, zwischen glutvollem und nachdenklichem Muszieren. Ihr beseelter Ton verliert in keinem Moment an Intensität.
(Generalanzeiger)

"...ihr Ton ist faszinierend. Er ist auf Energie und Elan aus. Beiläufiges gelingt Gabetta nicht, sie will es auch nicht. Daraus erwachsen große Momente. Phrasen von immenser Dichte, von Kraft und Klarheit, getragen von einem Klangideal, das nicht nur Schönheit will, sondern Leben."
(Frankfurter Rundschau)

 „Sol Gabetta ist einer der schillerndsten und erfolgreichsten Stars am Klassik Himmel. Ihre wunderbare Ungezwungenheit hat sie sich bewahrt.“ 
(Madame)

 „Anders als Stars, die live charismatisch sind und aus der Konserve kalt lassen, hält Gabetta, was ihre Auftritte versprechen. Für Elgars Stimmungen von melancholischem Witz, Zwielicht und Klage mobilisiert sie packend all ihre spielerischen Mittel.“ 
(WAZ, 08.06.2010)

 

Pressestimmen zur CD Haydn/Hofmann/Mozart

 

„Manches Cellospiel erinnert an den Flug einer Superdrohne, Gabettas an das liebevolle Bearbeiten eines kostbaren schlanken Holzkorpus. Wer Hunderte von Maserungen im Ton hat, verzichtet auf blenderisches Vibrato. So klingt jede Note frisch artikuliert und lebendig.“

Klassik-CD des Monats

(Fono Forum)

„Die komplex filigrane Wiener Klassik von Hofmann, Haydn, Mozart, die so leicht klingt und so schwer zu spielen ist, meistert die Cellistin Sol Gabetta ihrem neuen Album.“

(Vogue)

Strahlende Sonne im Cello-Reich

„In dieser Auswahl überzeugt Sol Gabetta auf ganzer Linie. Mit Geschmack und Eleganz segelt sie durch die technisch nicht überanspruchsvollen Referenzstücke ihres Repertoires, liefert blitzsaubere Läufe, sichere Oktavgriffe, versucht sich aber auch in intensiven Momenten. […] Das von der Flöte transkribierte Mozart-Konzert entfaltet in der tieferen Gabetta-Cellolage ungeahnt seriöse Feinheit und samtige Tiefe. Filigran und intelligent den Strukturen nachspürend, entfaltet sich hier ein Klang, der nicht nur schmeicheln will.“

(Welt)

„Sol Gabettas Interpretation der Konzerte von Hofmann, Mozart und Haydn ist vor allem eines: unglaublich transparent. Und das macht diese Aufnahme außergewöhnlich.“

(NDR Kultur)

„Mit dem Komponisten Leopold Hofmann schenkt Sol Gabetta ihrem Publikum eine Wiederentdeckung. […] Sein gefühlsbetontes Cellokonzert D-Dur gibt den Geist des 18. Jahrhunderts wieder […]. Sol Gabetta schöpft aus dem Vollen: Zart und bestimmt, manchmal tränenerstickt oder auch wie mit bebender Stimme klingt ihr Cello. […] Sol Gabettas Interpretation von Hofmann, Mozart und Haydn ist allem voran eines: unglaublich transparent. Das hebt diese Aufnahme heraus, sie ist sehr durchdacht und empfindsam. Mit dem Gedanken, dass die drei ausgewählten Cellokonzerte in einer Zeit entstanden sind, in der die Seelenkunde „erfunden“  und Musik als „Sprache der Empfindung“ entdeckt wurde, bekommt diese CD das Prickeln eines sommerlichen Aperitifs.“

(MDR Figaro)

"Sol Gabetta ist eine Ausnahme-Cellistin und Vollblutmusikerin, was sie sich auf das Pult legt, das macht sie mit ihrem Können und ihrer Energie so lebendig, dass sie damit ihr Publikum begeistert. [...] Mit viel Temperament und bewunderungswürdiger Leichtigkeit… Diese Aufnahme ist sicher einer der Höhepunkte des Schallplattenjahres 2009"

(hr2 Kultur, CD-Tipp)

„Eine CD von nahezu vollkommener Klangkultur. Es ist das noble Basler Kammerorchester, das Gabetta […] auf flinken Händen trägt. Bei Gabettas Spiel hatte die Beseeltheit immer die Macht, alles Interesse an kühler Virtuosität beiseite zu legen. Das Cello-Konzert des vergessenen Wiener Meisters Leopold Hofmann durchmisst sie mit schlanken Höhen und singendem Bogen. Gabetta zu lauschen heißt eine Gefühlswelt zu bereisen. Auf Haydns berühmtes, beglückend frisch interpretiertes C-Dur- Konzert folgt Mozart.“

 (WAZ)

„Vielleicht ist es das, was Sol Gabettas Aufnahmen im Vergleich so populär macht: Sie strahlen immer Lebensfreude aus, suggerieren dem Hörer, es gäbe nichts Schöneres, als Violoncello zu spielen. Und diese gleichsam erotische Komponente macht sie unwiderstehlich.“

(Rondo)

 „Ein festlicher Gesang auf vier Saiten.“

(Für Sie)

„Eine gelungene CD. […] Sie überzeugt mit schlüssigen Interpretationen und transparentem Zusammenspiel, vor allem aber durch hörbare Spielfreude.“

(RBB Kulturradio)

„Auf ihrer neuesten CD vermag die Cellistin mit traumwandlerischer Sicherheit und lockerem, völlig entspannt wirkendem Ton das harmonisch gestimmte Gemüt der Zuhörer zu entzücken.“

(Klassik.com)

"Überbordend ist ihr Temperament, atemberaubend ihre Virtuosität - beides gepaart mit einer außergewöhnlichen musikalischen Intelligenz: Kein Wunder, dass Sol Gabetta längst ihren Weg in der Musikwelt gemacht hat und jede ihrer Aufnahmen an die Spitze der Charts gelangte

Gabetta bezaubert den Hörer durch ihre suggestive Klangentfaltung und eine blitzsaubere Tongebung im D-Dur-Konzert Leopold Hofmanns; sie brilliert in den aberwitzigen Tempi des lange verschollenen C-Dur-Cellokonzerts von Joseph Haydn sowie in einem für Cello transkribierten Flötenkonzert Wolfgang Amadeus Mozarts. Dabei wird sie kongenial begleitet durch das Kammerorchester Basel."

(Financial Times Deutschland)

„Mit Cellokonzerten der Wiener Klassiker Hofmann, Haydn und Mozart beweist Sol Gabetta wieder Klasse. [...] Sony Classical ist das Label der Solisten. Während andere Firmen möglichst minderjährig aussehende Geigerinnen oder tätowierte Violinrocker engagieren, bekommen hier Flöte, Harfe, Bratsche eine Chance. Und Sony hält länger als für eine Debüt-CD zu den Künstlern. Bei der hochbegabten Cellistin Sol Gabetta fällt das leicht. Leopold Hofmanns Konzert ist kein Sensationsfund, aber so wie Gabetta das Werk ernst nimmt eine angenehme Entdeckung. Celli können wie Superdrohnen klingen, bei Gabetta denkt man an einen kostbaren schlanken Holzkorpus. Wer Hunderte von Maserungen im Ton hat, verzichtet auf blenderisches Vibrato. So klingt jede Note frisch artikuliert und lebendig.“

(Stuttgarter Zeitung)

„Ein Ton wie Seide […] Verschenkt wird er von Sol Gabetta. Gabetta legt für diese vermeintlich braven Werke ein Plädoyer ab, will sie wahrhaftig neu entdecken.“

(Der Sonntag (CH))

„Das D-Dur-Konzert des 1738 in Wien geborenen Ludwig Hofmann, der es immerhin bis zum Kapellmeister am Stephansdom gebracht hatte, ist ein einfallsreiches, melodieseliges Stück, das nicht der Virtuoseneitelkeit huldigt, sondern dem musikalischen Dialog, den die 1981 geborene argentinische Cellistin und das Kammerorchester Basel sehr feinsinnig und differenziert führen. Dirigent Sergio Ciomei steuerte die Kadenzen zu dem Stück bei, das es erlaubt, Haydns Beitrag zur Gattung innerhalb des Zeitstils einzuordnen und neu zu bewerten. Mozart hat bekanntlich kein Cellokonzert komponiert. Da er aber selbst sein Oboenkonzert für Flöte bearbeitet hat, erscheint es nicht abwegig, das Stück auch noch für Cello zu arrangieren. Bedenken dagegen fegt Sol Gabetta, deren Bruder Andrés als Konzertmeister des exzellenten Kammerorchesters Basel agiert, mit dem Charme, der Eleganz, der Poesie und der Brillanz ihres Cellospiels hinweg.“

(Kleine Zeitung)

 

 

 

Pressestimmen zu den CDS Cantabile & Schostakowitsch

 

„Sol Gabetta - für mich die sinnlichste Cello-Stimme überhaupt. Auf Cantabile spielt sie Opernarien und Chansons französischer und russischer Komponisten. Perfekt für einen romantischen Winterabend.“
(Süddeutsche Zeitung)

„Ein Meisterwerk dunkler Schönheit, voller Expressivität, die langsam die Düsternis besiegt. Sicherlich eine der schönsten Platten des Jahres.“
(Süddeutsche Zeitung)

„Cello mit Seele“
„Sie kann auch singen – auf dem Cello. Wider alle Bedenkenträger zeigt Sol Gabetta auf „Cantabile“, was Belcanto auf Saiten ist (...) Große Oper, feinsinnig aufs Cello übertragen und klangrein inszeniert.
(Audio, 10/08, Musik & Klang: 4,5 Sterne)

„Wo Sol Gabetta spielt, geht wirklich die Sonne auf und fangen die Saiten Feuer. Nun folgt der nächste Schlag: Schostakowitschs spröderes 2. Cellokonzert unter Marc Albrecht, gepaart mit dessen Cellosonate, die Mihaela Ursuleasa begleitet. Das ist Respekt gebietend bewältigt.“
(Die Welt, 10.09.2008)

„Sol Gabetta singt auf ihrem Guadagnini-Cello, von kapriziös (Offenbach), über schmalzschmelzend (Tschaikowsky) bis übermütig (Bizet), hochraffiniert. […] Schostakowitsch fordert alles, was die junge Cellistin hat, da gibt es kein Verstecken hinter Attitüden wie „raffiniert“, „elegant“ oder dergleichen.
(Rondo, 4-08, 4 Sterne)


Neue Sonne
Sol Gabetta erstrahlt als Cellistin

"Die weltgewandte Musikerin, die sechs Sprachen spricht, behauptet sich mit Witz, Mut und Intelligenz im Musikgeschäft.
Ihre hohe Virtuosität und Technik geben ihr die Freiheit zu außergewöhnlicher musikalischer Interpretation jenseits von triefender Gefühlsduseligkeit.
(3sat Kulturzeit 5.11.2007).


Pressestimmen zu Konzerten

„[Sol Gabetta besitzt] exorbitante musikalische Fähigkeiten. Beim Konzert […] im Kurhaus Wiesbaden machte Sol Gabetta auf das Cellokonzert D-Dur von Leopold Hofmann aufmerksam - einen Haydn-Zeitgenossen […].Gabetta spielte Haydns frühen Beitrag [Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1] zum Vergleich mit bewundernswerter Disziplin und Geläufigkeit der Finger, was Tonschönheit ungeachtet des schnellen Finaltempos keineswegs ausschloss. […] Gabettas Peteris-Vasks-Zugabe war anschließend eine Maßnahme meditativer Abkühlung.“
(FAZ, Konzert in Wiesbaden/Kurhaus, 27.05.2009)

„Sol Gabetta verzauberte mit Cello-Spiel“
„Ein Cello verzauberte das ganze Haus. Wenn Sol Gabetta den Bogen über ihr genau 250 Jahre altes Guadagnini-Cello führt, ändert sich die Stimmung im ganzen Raum. Niemand konnte und wollte sich in der Essener Philharmonie dieser Ausstrahlung entziehen. Zusammen mit dem Orchestra da Camera di Mantova spielte der neue Cellostar die Konzerte von Haydn (Nr. 1 in C) und Leopold Hofmann (Badley D3 in D). Am Anfang steht bei ihr immer die Stille. So als würde sie mit ihrem Instrument nicht im Konzertsaal, sondern in der Natur sitzen und sich dort den feinen Geräuschen anpassen. Sehr natürlich, sensibel und aufmerksam. Musik und Klang haben für Gabetta viel mit Leben zu tun. Diese erfrischende Fröhlichkeit entlädt sich in körperlich fühlbaren Klängen. Ihr innerliches Tanzen überträgt sich auf die Hörer.“

(Ruhr Nachrichten, Konzert in Essen/Philharmonie, 26.05.2009)

„Strahlender Auftritt“
„Perfektion prägte das 10. Meisterkonzert mit dem Orchestra da Camera di Mantova und der jungen Cellistin Sol Gabetta im Wiesbadener Kurhaus. […] Auch in atemberaubenden Tempi intoniert Gabetta in den höchsten Lagen ihres Instruments noch außergewöhnlich sauber. Darüber hinaus faszinierte ihre spürbar gute Zusammenarbeit mit dem Orchester. Auch in Haydns Cellokonzert C-Dur erlebte man beim Orchester wie bei der Solistin eine Virtuosität, die sich nicht als solche aufdrängte, sondern musikalisch sinnvoll überformt war. Subjektivstes Moment dieses Abends schien Sol Gabettas Zugabe, "Gràmata cellam" des 1946 geborenen lettischen Komponisten Peteris Vasks. Gekonnt auch da die nadelfeinen Flageollets über dem Bordun leerer Saiten, zu dem sich schließlich ihr glockenreiner Sopran gesellte.“

(Wiesbadener Tagblatt, Konzert in Wiesbaden/Kurhaus, 27.05.2009)

„Die Nacht gehörte der großartigen Sol Gabetta […] Die Zugabe, Dolcissimo des lettischen Komponisten Peterisk Vasks, war atemberaubend und Gesprächsthema Nr. 1 an dem Abend.”
(The Herald, Konzert in Glasgow, 16.05.09)

„Es klang, als hätte Tschaikowsky die Rokoko Variationen nur für Sol Gabetta geschrieben. Sie ist eine charismatische Künstlerin, mit eindrucksvoller Kraft und Kontrolle.”
(Press & Journal, Konzert in Glasgow, 16.05.09)

„Cello-Fee, hinreißend - …Sol Gabetta ist zwar erst 27, aber schon jetzt besteht kein Zweifel, dass die bildhübsche argentinische Cellistin jene Fähigkeit besitzt, die man nur bei Weltstars antrifft: Sie hat das Publikum fest im Griff. Sie kann verführen, Gegenwehr zwecklos. Wenn sie die ‚Seguidilla’ aus Bizets ‚Carmen’ anstimmt, dann gurrt das Cello so sinnlich, dass jede Sängerin neidisch werden muss…“
(Abendzeitung, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

„Es steht außer Frage: Sol Gabetta hat alles, was eine Solistin braucht. Sie ist attraktiv, bringt mit ihren 27 Jahren viel Frische aufs Podium, und sie beherrscht ihr Instrument hervorragend. Virtuos betört sie das Publikum mit einem warmen, satten Ton…“
(Münchener Merkur, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

„Gabetta begeisterte in der Philharmonie. Zu erleben, wie sie sich mit Impulsivität und Verve in die Musik stürzt, wie sie dabei regelrecht mit ihrem Instrument verschmilzt - all das hat eine ansteckende Frische, die im Klassik-Betrieb selten geworden ist. […] Als süße Nachspeise gab es Schmankerl aus der CD Cantabile: Gounods ‚Ah! Je veux vivre’: ein koketter Flirt. Die Lenski-Arie aus ‚Eugen Onegin’ ein tief empfundener, todessehnsüchtiger Seufzer. Die ‚Seguidilla’ aus ‚Carmen’: ein übermütiges Spiel mit dem Feuer.“
(tz, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

„Gabetta spielt diese Zugabestücke mit bezwingendem Charme und jener Raffinesse, die deren Melodiequalitäten ins feinste Licht hebt. Sie stellt keine Effekte  aus, zieht nichts routiniert ab, sondern widmet sich jeder dieser Miniaturen mit Darstellungsernst und Differenzierungswillen. “
(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert in München)

„Was sich auf den Live-Hörer überträgt, ist die sichtbar schiere Daseinsfreude, die unmittelbar aus dem Bauch ihres Cellos kommt.“
(Süddeutsche Zeitung zum Konzert in München mit Baiba und Lauma Skride, 15.Juli)

„Wer Sol Gabetta spielen hört, ist magisch angezogen. Warm und kraftvoll strömen die Töne durch den Konzertsaal. Da näselt nichts, und wenn sie nach Tschaikowsky, Saint-Saéns oder Ginastera nun Vivaldi spielt, dann hält sie sich mit dem Vibrato jetzt noch mehr zurück. Allerdings macht die leidenschaftliche Musikerin daraus keine Wissenschaft. Und genauso wenig ein Dogma.“
(ddp, Oktober07)


Pressestimmen zur CD Il Progetto Vivaldi

„Ihr Spiel fügt sich mit dem des Orchesters zu einer Einheit: vital, kernig und doch gesanglich. Wir hören einen Vivaldi, dem das Leichte nicht abgeht und dessen pointierter Witz jederzeit klar erkennbar bleibt. In den langsamen Sätzen entsteht eine wunderbar eigene, verhangen-melancholische Stimmung, die glücklicherweise nicht von romantischer Tränendüsigkeit bedroht wird.“
(WDR Hörzeichen, 5.11.07)

„Die argentinische Cellistin Sol Gabetta spielt, wie es ihr gefällt. Und so macht sie aus oft gehörten Schmachtfetzen leidenschaftliche Glanzstücke nach der Art, ‚wie ich Vivaldi erlebe’. Das heißt: jung, frisch, dynamisch.“
(Gala, 8.11.07)

„Das hervorragende klangliche Ergebnis dieses "Progetto Vivaldi" zeigt, wie sinnvoll es sein kann, wenn vermeintliche Berührungsängste zwischen dem etablierten Konzertbetrieb und der "Alten-Musik-Szene" aufgegeben werden. Musikalisch können beide Seiten davon nur profitieren.“ (Kulturradio, 11.11.07)

„Wer Sol Gabetta spielen hört, ist magisch angezogen. Warm und kraftvoll strömen die Töne durch den Konzertsaal. Da näselt nichts, und wenn sie nach Tschaikowski, Saint-Sans oder Ginastera nun Vivaldi spielt, dann hält sie sich mit dem Vibrato jetzt noch mehr zurück. Allerdings macht die leidenschaftliche Musikerin daraus keine Wissenschaft. Und genauso wenig ein Dogma.“
(ddp, Oktober07)

„Die langsamen Sätze spielt Gabetta so wunderbar frei, als seien sie improvisiert. Am Ende fegt der Cellowirbelwind auch noch durch den Winter aus den Vier Jahreszeiten. Das hätte auch Strawinsky gefallen.“
(Partituren, 11-12/2007)


"Ihr Ton wirkt selbst in virtuosen Passagen leicht und silbrig. Stark auch die langsamen Sätze, feinnervig begleitet vom Sonatori-Team. Man höre das betörend melancholisch hingezauberte Adagio aus RV 401 – Barock und Blues liegen hier ganz nah beieinander.“
(Audio 11/07)


„Der ‚Winter‘ aus Vivaldis ‚Vier Jahreszeiten‘ ist nicht nur End-, sondern auch Höhepunkt dieser wunderbar gelungenen Scheibe: Was die mit Vornamen ‚Sonne‘ heißende Gabetta da an zugleich klirrender Kälte und entfesselter Virtuosität vorführt, lässt den Hörer frösteln – und gleichzeitig ein warmes Gefühl haben.“
(Klassik-CD des Monats – Rondo 10/07)
 


Vivaldi und das junge Mädchen

"Sie spielt ihn unpathetisch, ja ungestüm, mit Entdeckerfreude - und in scharfer Abgrenzung zum verzuckerten Vivaldi-Klischee.
Der Italiener Vivaldi und Sol Gabetta passen zusammen - und, so Gabetta: "Was toll ist an Vivaldi: Man hat die Möglichkeit zu improvisieren."
(ZDF, Aspekte)


 "Die musikalische Costa del Sol verläuft neuerdings durch die Schweiz. Als blonde Carmen des Cellos mischt Sol Gabetta die Klassik – Welt auf. Ein Cocktail aus Ländern und Sitten drängt im Spiel der temperamentvollen Universalistin zur Explosion. Und das ausgerechnet in der Nähe von Basel. Hier lebt sie. Hier betreibt sie ihr eigenes Festival für den Nachwuchs. Und das, obwohl sie selber erst 26 ist. […] Sol Gabettas Cello-Spiel schein plauderhaft unverkrampft."
(Sonntagszeitung 05/07)


Pressestimmen zur Debüt CD (Tschaikowsky, Saint-Saëns, Ginastera)

„Die argentinische Cellistin Sol Gabetta, Mitte Zwanzig, kann auf vier Saiten singen, lebendig erzählen, dramatisch auftrumpfen, spieltechnisch glänzen und in nur wenigen Takten die Cellolinie im Frage-und-Antwort-Spiel mit sich selbst dialogisieren lassen.“
(FAZ, 29. Juli 2006)


„Erst 25-jährig, verfügt sie nicht nur über eine phänomenale Bogentechnik und einen wunderschönen Cello-Ton, sondern auch über eine intensive Musikalität. Herzstück bildet Saint-Saëns` erstes Cellokonzert, das sie mit viel Finesse und Eleganz meistert. Schließlich interpretiert Sol Gabetta die zweite ‘Pampeana’ von Alberto Ginastera, wobei ihr die südamerikanischen Rhythmen und weitgeschwungenen Melodiebögen mit traumhafter Leichtigkeit gelingen.“
(Stereo, September 2006)


„Sie verfügt nicht nur über eine brillante Technik, sie versteht sich auch darauf, den herrlich warmen Ton ihres historischen Vuillaume-Cellos aus dem Jahr 1865 zum Singen zu bringen. Spannend ist die Kombination von Tschaikowsky und dem süffigen Cellokonzert von Saint-Saëns mit einem Satz für Cello und Orchester von Alberto Ginastera. Sol Gabetta zeigt hier eine beachtliche musikalische Wandlungsfähigkeit und zugleich die Ausdrucksvielfalt, die in einem Cello steckt.“
(Crescendo, Juli/August 2006)


„Samtiger Ton, der mit Druck spart. Das charmiert. Keine rezeptpflichtige Interpretation, sondern Salonmusik von höchster, angenehm entspannender Observanz.“
(Fono Forum, September 2006 )


„Die blonde Cellistin will nicht ins Latinaklischee passen – bis sie zu ihrem Instrument greift. Ihr Spiel ist nämlich wie erwartet: leidenschaftlich und temperamentvoll.“
„Gabetta ist schlagfertig und lustig, keine Künstlerin, die sich im Elfenbeinturm verkriecht.“
(Kulturnews, August 2006)


„Da geht die Sonne auf: Sol Gabettas Cellospiel ist souverän, virtuos, elegant und makellos. Die musikalisch frühreife Argentinierin, Tochter russisch-französischer Eltern, gewann schon mit zehn Jahren ihren ersten Wettbewerb; jetzt, mit 25, steht sie über allen technischen Anforderungen.“
(Kulturnews, September 2006)


„Sie meistert Saint-Saëns' erstes Cello-Konzert und Tschaikowskys Rokoko-Variationen mit erstaunlich kraftvollem Ansatz, der im Vergleich zu manchen Kollegen einen beachtlich rauen Ton bekommt. (...) Wenn Gabetta genug Zeit findet, in den Bibliotheken ihrer Heimat zu kramen, kann man sich auf viel Spannendes freuen.“
(Welt am Sonntag, 27. August 2006)


„Feuer und Leidenschaft entfacht Sol Gabetta in der zweiten ‘Pampeana’ ihres Landsmannes Alberto Ginastera, der die flirrenden Sonnenstrahlen seiner Heimat in spätimpressionistischen Klangfarben verewigte. Keine Debüt-CD einer Cellistin ohne eines der populären Schlachtrösser der Konzertliteratur, Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Hier und auch beim a-moll-Konzert von Saint-Saëns darf Sol Gabetta ihr Guadagnino-Instrument von 1759 flehen, schluchzen, singen, locken lassen, dass es eine wahre Freude ist.“
(Financial Times Deutschland, 18. August 2006)


„Sol Gabetta bezaubert, von den Münchnern sensibel unterstützt, sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe mit vollem und intensivem Ton – was auch an dem Guadagnini-Instrument liegt, das sie spielt. Die 25-jährige hat zweifellos das Zeug zu einer ganz Großen.“
(Audio, September 2006)


„Die 24-jährige mit dem absoluten Gehör und dem temperamentvollen Spiel gilt längst als Geheimtipp unter den Musikern ihrer Generation.“
(Vogue, Februar 2006)


„Gabetta gilt als eines der größten Talente der klassischen Musik, das sie bereits beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau unter Beweis stellte und mit dem hochdotierten ‘Crédit Suisse Young Artist Award’ zeigte.“
„Sol Gabetta überzeugt nicht nur in spieltechnischer Hinsicht. Auch die gestalterischen Aspekte verliert sie nicht aus den Augen.“
(NDR Info, 31. August 2006)


„Mit Sol Gabetta scheint ein neuer Stern am Klassik-Himmel aufgegangen zu sein.“
„Die Debüt-CD dieser hochinteressanten jungen Cellistin lässt auf eine lange Karriere und viele weitere CDs hoffen.“
(NDR Kultur, 16. August 2006)

 

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