Pressestimmen zu den CDs

Il Progetto Vivaldi 2
Elgar, Dvořák, Respighi & Päteris Vasks Gramäta äellam
Hofmann, Haydn, Mozart
Cantabile & Schostakowitsch
Il Progetto Vivaldi 1
Tschaikowsky, Saint-Saëns, Ginastera

Pressestimmen zu den Konzerten

 

Pressestimmen zur CD Il Progetto Vivaldi 2 zurück

 

„mitreißende Virtuosität, gekonnte Musikalität und fantastische Tongebung im Vortrag.“
(Kulturnews)

„Das ist purer Barock, mal überschäumend lebenslustig, dann in melodiöser Andacht, ganz nah an der menschlichen Stimme, Gabetta musiziert in einer wundergleichen Balance aus höfischer Noblesse und virtuosem Draufgängertum…“
(WAZ)

„Schön, intelligent (sechssprachig!) und ein Ausnahmetalent: Viele sehen in der Cellistin Sol Gabetta die Nachfolgerin der legendären Jacqueline du Pré. Mit „Il Progretto Vivaldi Due“ knüpft die Argentinierin jetzt musikalisch nahtlos an ihr Vorgänger-Album von 2007 an. Filigran eingespielt, mit schwungvollen Tempi und anmutigen Melodien – virtuoser kann man Vivaldi nicht interpretieren.“
(Freundin)

„Diesmal präsentiert uns die Cellistin Sol Gabetta die weniger bekannten Facetten des Komponisten Vivaldi: seine kantablen Linien und seine Empfindsamkeit. Sol Gabetta gestaltet farbenreich und ausdrucksvoll […]. Konzertmeister Andrés Gabetta und die Cappella Gabetta folgen ihrer Solistin auf Schritt und Tritt und spielen so flexibel wie ein Streichquartett. […] Die hellwache Alarmbereitschaft des Ensembles zeigt sich aber auch, wenn Sol Gabetta innerhalb eines Takts das Tempo ausbremst und alle mitziehen. Durch solche kleinen Überraschungen bleiben die Interpretationen immer lebendig - bei Vivaldi durchaus keine Selbstverständlichkeit. Und dann hat Sol Gabetta auch noch zwei Zugaben parat: je ein Konzert von Leonardo Leo und, als Ersteinspielung, von Giovanni Benedetti Platti - beide Zeitgenossen von Vivaldi. Vor allem Plattis Stück ist eine echte Entdeckung, mit seiner Mischung aus virtuoser Spritzigkeit und eng gewobener Stimmführung. Der kammermusikalische Dialog zwischen Solistin und Orchester, ihre Sorgfalt und die gemeinsame Spielfreude sind die großen Trümpfe dieser Aufnahme. Eine schöne CD, nicht nur für Vivaldi-Fans.“
(NDR Kultur CD der Woche)

„[…] gerade bei Platti gibt es expressive Verdichtungen und geschickte, polyphone Fingerübungen, mit denen sich der an deutschen Fürstenhöfen umtriebige Komponist als konkurrenzfähig zu seinem großen Landsmann [Vivaldi] erweist. […] An ihrem Barock-Instrument achtet Gabetta streng auf den großen melodiösen Bogen und aufs verlockend Anmutige. Und selbst spieltechnischen Komplikationen wie im Finalsatz des g-Moll-Konzerts stellt Gabetta eine kostbare Empfindsamkeit gegenüber, um den Grad des ´Erzählerischen´ spannungsvoll zu erhöhen.“
(Rondo)

„Unter anderem kann man auf ihrer neuen CD zwei speziell für den Grafen komponierte Cellokonzerte von Antonio Vivaldi hören. Und sogar eine Ersteinspielung: Es ist das D-Moll-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus dem Spätbarock. Hinreißende Musik mit klangvollen Melodien im ersten Satz, einem Adagio voller herbsüßer Harmonien und einer stürmischen Schlussfuge.“
(5 von 5 Punkten)
(Financial Times Deutschland)

„Schon mit ihrem ersten Progetto Vivaldi vor einigen Jahren hat Sol Gabetta die Musikwelt begeistert, jetzt glänzt sie wieder und entführt uns erneut mit ihrem Barockcello in die höfischen Säle, Musik zwischen glänzendem Gold und edlem Marmor. Nicht auszudenken, wie sich die barocken Komponisten um diese fesselnde Musikerin gerissen hätten. […] Ein Album, das besticht. Nicht nur durch Sol Gabettas Verve und spieltechnische Meisterschaft, durch ihren silbernen Klang, für den man sie so lobt, sondern auch durch die inspirierende Begleitung der Cappella Gabetta und eine Werkauswahl, die schon jetzt neugierig macht auf das nächste Projekt.“
(hr2 Kultur)

„CD der Woche- Haarscharf umschifft Sol Gabetta auf ihrer CD eine Klippe, wenn sie sich ihrem impulsiven Zeitempfinden hingibt, die alte Musik nämlich willkürlich zu modernisieren. Sie will die allzu bekannte Musik lebendig erhalten und mit ihrem persönlichen Stil einfärben. […] Das gelingt ihr umso besser, indem sie Vivaldi relativiert – durch seine unbekannten Zeitgenossen wie Leonardo Leo und Giovanni Benedetto Platti. Leo war ein Neapolitaner, der viel opernhafter komponierte als Vivaldi. Und Platti war Musiker am Hofe der Grafen und Erzbischöfe Schönburg in Würzburg. Die beiden Unbekannten Vivaldi zur Seite gestellt zu haben, ist ein großer Verdienst Sol Gabettas. Und dass sie sich in deren Musik hineinversenkt hat, fast intensiver noch als in die Vivaldis, muss man der Star-Cellistin noch höher anrechnen.
Spannend ist zu erleben, wie die so athletisch aufspielende Gabetta die virtuosen schnellen Passagen brillant meistert - bisweilen etwas scharfkantig - aber ihre ganze Seele schließlich in den gesanglichen langsamen Sätzen offenbart.“
(RBB Kulturradio)

„Vielleicht ist es nun endlich doch soweit, dass man nicht mehr vor der Entscheidung steht: Wähle ich die Interpretation eines hochvirtuosen, bekannten und geschätzten Klassik-Stars oder höre ich mir lieber die historisch korrektere Aufnahme mit einem Spezialisten-Ensemble an? Mit der neuen Vivaldi-CD von Sol Gabetta kann man durchaus beides haben. […] Dabei scheint sich die Cappella vor allem Ausgewogenheit auf die Fahnen geschrieben zu haben. Trotz aller historischer Authentizität streben die Musiker nach dem schönen Klang für heutige Ohren: Die wenigen Streicher erzeugen eine vollen, kräftigen Sound und schrecken nicht vor Vibrato an den geeigneten Stellen zurück. […] Diesem Klangideal – historisch authentisch und klangschön – folgt auch Sol Gabetta in ihrer Interpretation der Barock-Konzerte. […] Ihr Spiel ist dabei immer natürlich-fließend. Nie entsteht der Eindruck, Gabetta hätte sich hier einer ihr fremden Musiksprache bedient. Die barocken Konzerte scheinen ihr genauso vertraut zu sein wie die Cello-Musik der Romantik und Moderne.  Mit dem Repertoire ihres zweiten Vivaldi-Projekts versetzt sich Sol Gabetta in das Leben des Würzburger Grafen Rudolf Franz Erwein von Schönborn, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts lebte und Cello spielte. Von einem Studienaufenthalt in Rom brachte er Noten der neuesten italienischen Musik mit und legte so den Grundstock für die umfangreiche Musikbibliothek Wiesentheid. Aus dieser Sammlung wählte Sol Gabetta drei Vivaldi-Konzerte, eine Vivaldi-Sonate und ein Cello-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus. Letzteres eine hörenswerte Ersteinspielung und schöne Ergänzung des Barock-Repertoires für Violoncello, ebenso wie das zusätzliche Cello-Konzert des Neapolitaners Leonardo Leo. Mit allen drei Italienern ist die CD außerdem ein schönes Beispiel dafür, wie vielseitig italienische Barockmusik klingen kann.  Sol Gabettas zweite Vivaldi-CD […]: Freunde der historischen Aufführungspraxis werden sich mit ihr genauso anfreunden können wie die Fans schöner, runder und virtuoser Cello-Klänge.“
(WDR3)

„Das  französisch-argentinische Energiebündel Sol Gabetta kann nicht nur Romantisches spielen, sondern überzeugt auf dieser CD auch als stilsichere Interpretin auf dem Barockcello. Dabei unterstützen die Musiker ihres eigenen, mit historischen Instrumenten bestückten Orchester Cappella Gabetta das emotionspralle Spiel […] exzellent…“
(Stuttgarter Nachrichten)

„Gabetta: Barocke Feinkost. […] Vor allem Plattis Konzert in d-Moll verblüfft in den Eckesätzen durch eine kontrapunktische Meisterschaft, die eine gute Kenntnis der Kompositionstechniken Bachs erkennen lässt. Wiederum hat sich Sol Gabetta -  von der „Cappella Gabetta“ unter Leitung ihres Bruders Andres Gabetta wird sie stilsicher unterstützt -  für die Aufnahme ein mit Darmsaiten bespanntes Instrument von Gagliano aus dem Jahre 1781 ausgeliehen. Ihrem Spiel  verleiht das einen besonders warmen Ton. Oberflächliche Brillanz strebt sie ebenso wenig an wie emotionalen Vorwärtsdrang. Stattdessen herrscht ein nobles, werkergebenes Spiel auf technisch perfektem Niveau ohne jede persönliche Eitelkeit. Eine Fundgrube für Freunde edler barocker Feinkost.“
(Osnabrücker Zeitung)

 

Pressestimmen zur CD Elgar, Dvořák, Respighi zurück

„Die junge Cellistin Sol Gabetta haucht dem Spätwerk von Edward Elgar neues Leben ein… Jetzt ist da wieder eine zauberhafte junge Cellistin, die es mit Elgars Alterswerk voller Leidenschaft, ja Euphorie aufnimmt…“
(Die Welt)

„Anders als Stars, die live charismatisch sind und aus der Konserve kalt lassen, hält Gabetta, was ihre Auftritte versprechen. Für Elgars Stimmungen von melancholischem Witz, Zwielicht und Klage mobilisiert sie packend all ihre spielerischen Mittel.“
(WAZ)

„Sol Gabetta ist fabelhaft. […] Man hört vieles anders, als man es bei du Pré hörte, die Aufnahme ist eine echte Alternative. Wo du Pré leidenschaftlich und bezwingend durch die Musik fegte, entdeckt Gabetta wunderbare Details, sie ist nachdenklicher, und das passt ja zum Werk, das Elgars tiefmelancholische, vom Krieg und von privaten Tragödien gefärbte Antwort auf seine vorher oft so hohle Repräsentationsmusik war. […] Du Pré reißt immer noch mit, Gabetta macht eher nachdenklich. Und animiert häufig auch dazu, dem Augenblick ein Goethe’sches „Verweile doch, du bist so schön!“ zuzurufen.“
(Rondo)

„Vielleicht ist dieses Cellokonzert, das letzte bedeutende Werk Elgars überhaupt, also auch ein wehmutsvoller Rückblick auf das romantische Solokonzert schlechthin, auf eine grandiose Epoche, die so nie wiederkommt. Sol Gabetta und die Musiker aus Kopenhagen widmen sich dieser Mischung aus Nostalgie und Trauer mit großer Ernsthaftigkeit […]. Wer diese junge argentinisch-französische Cellistin russischer Abstammung im Konzert erlebt hat, erinnert sich besonders an ihre zupackende Art, ihre unglaubliche Virtuosität und den Elan, mit dem sie jedweder musikalischen Phrase besondere Wichtigkeit verleihen will. Hier bei Elgar sind über weite Strecken andere Qualitäten gefragt, hier verlangen Melancholie und Resignation nach einem eher elegischen, gleichwohl intensiv-beseelten Ton. Sol Gabetta beherrscht auch diese gerade fürs Cello wichtige Ausdruckspalette perfekt, haucht auch den mehr in sich gekehrten Melodien des spätromantischen Engländers Leben ein - mit einem traumhaft weichen, bisweilen klagenden, anderswo dramatisch-expressiven Ton.“
(Deutschlandfunk)

„Sol Gabetta arbeitet vor allem all die Brüche heraus, die das Elgar-Konzert aufweist “ eben spielt sie noch verzweifelt klagend, dann dramatisch, unbeschwert. Immer aber voller Dynamik, und immer bleibt eine gewisse Distanz spürbar, die sie davor bewahrt, ins Sentimentale abzugleiten. […] Ätherisch leicht, unsentimental und dabei gefühlvoll versteht es Gabetta, Elgar nicht zu romantisch klingen zu lassen. Nicht, dass sie nicht auch in vollster Cello-Herrlichkeit schwelgen könnte. Das beweist sie mit Dvoraks Waldesruh und Rondo ebenso wie in Respighis Adagio con variazioni. Das Orchester begleitet sie souverän.“
(Applaus)

"Sie findet vom ersten Moment an eine berührende Balance zwischen Wärme und Melancholie, zwischen glutvollem und nachdenklichem Muszieren. Ihr beseelter Ton verliert in keinem Moment an Intensität.
(Generalanzeiger)

Pressestimmen zur CD Haydn/Hofmann/Mozart zurück

"Manches Cellospiel erinnert an den Flug einer Superdrohne, Gabettas an das liebevolle Bearbeiten eines kostbaren schlanken Holzkorpus. Wer Hunderte von Maserungen im Ton hat, verzichtet auf blenderisches Vibrato. So klingt jede Note frisch artikuliert und lebendig." Klassik-CD des Monats
(Fono Forum)

"Die komplex filigrane Wiener Klassik von Hofmann, Haydn, Mozart, die so leicht klingt und so schwer zu spielen ist, meistert die Cellistin Sol Gabetta ihrem neuen Album."
(Vogue)

Strahlende Sonne im Cello-Reich "In dieser Auswahl überzeugt Sol Gabetta auf ganzer Linie. Mit Geschmack und Eleganz segelt sie durch die technisch nicht überanspruchsvollen Referenzstücke ihres Repertoires, liefert blitzsaubere Läufe, sichere Oktavgriffe, versucht sich aber auch in intensiven Momenten. […] Das von der Flöte transkribierte Mozart-Konzert entfaltet in der tieferen Gabetta-Cellolage ungeahnt seriöse Feinheit und samtige Tiefe. Filigran und intelligent den Strukturen nachspürend, entfaltet sich hier ein Klang, der nicht nur schmeicheln will."
(Welt)

"Sol Gabettas Interpretation der Konzerte von Hofmann, Mozart und Haydn ist vor allem eines: unglaublich transparent. Und das macht diese Aufnahme außergewöhnlich."
(NDR Kultur)

"Mit dem Komponisten Leopold Hofmann schenkt Sol Gabetta ihrem Publikum eine Wiederentdeckung. […] Sein gefühlsbetontes Cellokonzert D-Dur gibt den Geist des 18. Jahrhunderts wieder […]. Sol Gabetta schöpft aus dem Vollen: Zart und bestimmt, manchmal tränenerstickt oder auch wie mit bebender Stimme klingt ihr Cello. […] Sol Gabettas Interpretation von Hofmann, Mozart und Haydn ist allem voran eines: unglaublich transparent. Das hebt diese Aufnahme heraus, sie ist sehr durchdacht und empfindsam. Mit dem Gedanken, dass die drei ausgewählten Cellokonzerte in einer Zeit entstanden sind, in der die Seelenkunde "erfunden" und Musik als "Sprache der Empfindung" entdeckt wurde, bekommt diese CD das Prickeln eines sommerlichen Aperitifs."
(MDR Figaro)

"Sol Gabetta ist eine Ausnahme-Cellistin und Vollblutmusikerin, was sie sich auf das Pult legt, das macht sie mit ihrem Können und ihrer Energie so lebendig, dass sie damit ihr Publikum begeistert. [...] Mit viel Temperament und bewunderungswürdiger Leichtigkeit… Diese Aufnahme ist sicher einer der Höhepunkte des Schallplattenjahres 2009"
(hr2 Kultur, CD-Tipp)

"Eine CD von nahezu vollkommener Klangkultur. Es ist das noble Basler Kammerorchester, das Gabetta […] auf flinken Händen trägt. Bei Gabettas Spiel hatte die Beseeltheit immer die Macht, alles Interesse an kühler Virtuosität beiseite zu legen. Das Cello-Konzert des vergessenen Wiener Meisters Leopold Hofmann durchmisst sie mit schlanken Höhen und singendem Bogen. Gabetta zu lauschen heißt eine Gefühlswelt zu bereisen. Auf Haydns berühmtes, beglückend frisch interpretiertes C-Dur- Konzert folgt Mozart."
(WAZ)

"Vielleicht ist es das, was Sol Gabettas Aufnahmen im Vergleich so populär macht: Sie strahlen immer Lebensfreude aus, suggerieren dem Hörer, es gäbe nichts Schöneres, als Violoncello zu spielen. Und diese gleichsam erotische Komponente macht sie unwiderstehlich."
(Rondo)

"Ein festlicher Gesang auf vier Saiten."
(Für Sie)

"Eine gelungene CD. […] Sie überzeugt mit schlüssigen Interpretationen und transparentem Zusammenspiel, vor allem aber durch hörbare Spielfreude."
(RBB Kulturradio)

"Auf ihrer neuesten CD vermag die Cellistin mit traumwandlerischer Sicherheit und lockerem, völlig entspannt wirkendem Ton das harmonisch gestimmte Gemüt der Zuhörer zu entzücken."
(Klassik.com)

"Überbordend ist ihr Temperament, atemberaubend ihre Virtuosität - beides gepaart mit einer außergewöhnlichen musikalischen Intelligenz: Kein Wunder, dass Sol Gabetta längst ihren Weg in der Musikwelt gemacht hat und jede ihrer Aufnahmen an die Spitze der Charts gelangte

Gabetta bezaubert den Hörer durch ihre suggestive Klangentfaltung und eine blitzsaubere Tongebung im D-Dur-Konzert Leopold Hofmanns; sie brilliert in den aberwitzigen Tempi des lange verschollenen C-Dur-Cellokonzerts von Joseph Haydn sowie in einem für Cello transkribierten Flötenkonzert Wolfgang Amadeus Mozarts. Dabei wird sie kongenial begleitet durch das Kammerorchester Basel."
(Financial Times Deutschland)

"Mit Cellokonzerten der Wiener Klassiker Hofmann, Haydn und Mozart beweist Sol Gabetta wieder Klasse. [...] Sony Classical ist das Label der Solisten. Während andere Firmen möglichst minderjährig aussehende Geigerinnen oder tätowierte Violinrocker engagieren, bekommen hier Flöte, Harfe, Bratsche eine Chance. Und Sony hält länger als für eine Debüt-CD zu den Künstlern. Bei der hochbegabten Cellistin Sol Gabetta fällt das leicht. Leopold Hofmanns Konzert ist kein Sensationsfund, aber so wie Gabetta das Werk ernst nimmt eine angenehme Entdeckung. Celli können wie Superdrohnen klingen, bei Gabetta denkt man an einen kostbaren schlanken Holzkorpus. Wer Hunderte von Maserungen im Ton hat, verzichtet auf blenderisches Vibrato. So klingt jede Note frisch artikuliert und lebendig."
(Stuttgarter Zeitung)

"Ein Ton wie Seide […] Verschenkt wird er von Sol Gabetta. Gabetta legt für diese vermeintlich braven Werke ein Plädoyer ab, will sie wahrhaftig neu entdecken."
(Der Sonntag (CH))

"Das D-Dur-Konzert des 1738 in Wien geborenen Ludwig Hofmann, der es immerhin bis zum Kapellmeister am Stephansdom gebracht hatte, ist ein einfallsreiches, melodieseliges Stück, das nicht der Virtuoseneitelkeit huldigt, sondern dem musikalischen Dialog, den die 1981 geborene argentinische Cellistin und das Kammerorchester Basel sehr feinsinnig und differenziert führen. Dirigent Sergio Ciomei steuerte die Kadenzen zu dem Stück bei, das es erlaubt, Haydns Beitrag zur Gattung innerhalb des Zeitstils einzuordnen und neu zu bewerten. Mozart hat bekanntlich kein Cellokonzert komponiert. Da er aber selbst sein Oboenkonzert für Flöte bearbeitet hat, erscheint es nicht abwegig, das Stück auch noch für Cello zu arrangieren. Bedenken dagegen fegt Sol Gabetta, deren Bruder Andrés als Konzertmeister des exzellenten Kammerorchesters Basel agiert, mit dem Charme, der Eleganz, der Poesie und der Brillanz ihres Cellospiels hinweg."
(Kleine Zeitung)

Pressestimmen zu den CDs Cantabile & Schostakowitsch zurück

"Sol Gabetta - für mich die sinnlichste Cello-Stimme überhaupt. Auf Cantabile spielt sie Opernarien und Chansons französischer und russischer Komponisten. Perfekt für einen romantischen Winterabend."
(Süddeutsche Zeitung)

"Ein Meisterwerk dunkler Schönheit, voller Expressivität, die langsam die Düsternis besiegt. Sicherlich eine der schönsten Platten des Jahres."
(Süddeutsche Zeitung)

"Wo Sol Gabetta spielt, geht wirklich die Sonne auf und fangen die Saiten Feuer. Nun folgt der nächste Schlag: Schostakowitschs spröderes 2. Cellokonzert unter Marc Albrecht, gepaart mit dessen Cellosonate, die Mihaela Ursuleasa begleitet. Das ist Respekt gebietend bewältigt."
(Die Welt, 10.09.2008)

"Cello mit Seele" "Sie kann auch singen – auf dem Cello. Wider alle Bedenkenträger zeigt Sol Gabetta auf "Cantabile", was Belcanto auf Saiten ist (...) Große Oper, feinsinnig aufs Cello übertragen und klangrein inszeniert.
(Audio, 10/08, Musik & Klang: 4,5 Sterne)

"Sol Gabetta singt auf ihrem Guadagnini-Cello, von kapriziös (Offenbach), über schmalzschmelzend (Tschaikowsky) bis übermütig (Bizet), hochraffiniert. […] Schostakowitsch fordert alles, was die junge Cellistin hat, da gibt es kein Verstecken hinter Attitüden wie "raffiniert", "elegant" oder dergleichen.
(Rondo, 4-08, 4 Sterne)

Pressestimmen zur CD Il Progetto Vivaldi zurück

"Die langsamen Sätze spielt Gabetta so wunderbar frei, als seien sie improvisiert. Am Ende fegt der Cellowirbelwind auch noch durch den Winter aus den Vier Jahreszeiten. Das hätte auch Strawinsky gefallen."
(Partituren, 11-12/2007)

"Das hervorragende klangliche Ergebnis dieses "Progetto Vivaldi" zeigt, wie sinnvoll es sein kann, wenn vermeintliche Berührungsängste zwischen dem etablierten Konzertbetrieb und der "Alten-Musik-Szene" aufgegeben werden. Musikalisch können beide Seiten davon nur profitieren."
(Kulturradio, 11.11.07)

"Die argentinische Cellistin Sol Gabetta spielt, wie es ihr gefällt. Und so macht sie aus oft gehörten Schmachtfetzen leidenschaftliche Glanzstücke nach der Art, 'wie ich Vivaldi erlebe'. Das heißt: jung, frisch, dynamisch."
(Gala, 8.11.07)

"Ihr Spiel fügt sich mit dem des Orchesters zu einer Einheit: vital, kernig und doch gesanglich. Wir hören einen Vivaldi, dem das Leichte nicht abgeht und dessen pointierter Witz jederzeit klar erkennbar bleibt. In den langsamen Sätzen entsteht eine wunderbar eigene, verhangen-melancholische Stimmung, die glücklicherweise nicht von romantischer Tränendüsigkeit bedroht wird."
(WDR Hörzeichen, 5.11.07)

Neue Sonne Sol Gabetta erstrahlt als Cellistin

"Die weltgewandte Musikerin, die sechs Sprachen spricht, behauptet sich mit Witz, Mut und Intelligenz im Musikgeschäft. Ihre hohe Virtuosität und Technik geben ihr die Freiheit zu außergewöhnlicher musikalischer Interpretation jenseits von triefender Gefühlsduseligkeit.
(3sat Kulturzeit 5.11.2007).

"Wer Sol Gabetta spielen hört, ist magisch angezogen. Warm und kraftvoll strömen die Töne durch den Konzertsaal. Da näselt nichts, und wenn sie nach Tschaikowski, Saint-Sans oder Ginastera nun Vivaldi spielt, dann hält sie sich mit dem Vibrato jetzt noch mehr zurück. Allerdings macht die leidenschaftliche Musikerin daraus keine Wissenschaft. Und genauso wenig ein Dogma."
(ddp, Oktober07)

"Ihr Ton wirkt selbst in virtuosen Passagen leicht und silbrig. Stark auch die langsamen Sätze, feinnervig begleitet vom Sonatori-Team. Man höre das betörend melancholisch hingezauberte Adagio aus RV 401 – Barock und Blues liegen hier ganz nah beieinander."
(Audio 11/07)/p>

"Der 'Winter' aus Vivaldis 'Vier Jahreszeiten' ist nicht nur End-, sondern auch Höhepunkt dieser wunderbar gelungenen Scheibe: Was die mit Vornamen 'Sonne' heißende Gabetta da an zugleich klirrender Kälte und entfesselter Virtuosität vorführt, lässt den Hörer frösteln – und gleichzeitig ein warmes Gefühl haben."
(Klassik-CD des Monats – Rondo 10/07)

Vivaldi und das junge Mädchen "Sie spielt ihn unpathetisch, ja ungestüm, mit Entdeckerfreude - und in scharfer Abgrenzung zum verzuckerten Vivaldi-Klischee. Der Italiener Vivaldi und Sol Gabetta passen zusammen - und, so Gabetta: "Was toll ist an Vivaldi: Man hat die Möglichkeit zu improvisieren."
(ZDF, Aspekte)

"Die musikalische Costa del Sol verläuft neuerdings durch die Schweiz. Als blonde Carmen des Cellos mischt Sol Gabetta die Klassik – Welt auf. Ein Cocktail aus Ländern und Sitten drängt im Spiel der temperamentvollen Universalistin zur Explosion. Und das ausgerechnet in der Nähe von Basel. Hier lebt sie. Hier betreibt sie ihr eigenes Festival für den Nachwuchs. Und das, obwohl sie selber erst 26 ist. […] Sol Gabettas Cello-Spiel schein plauderhaft unverkrampft."
(Sonntagszeitung 05/07)

Pressestimmen zur Debüt CD (Tschaikowsky, Saint-Saëns, Ginastera) zurück

"Erst 25-jährig, verfügt sie nicht nur über eine phänomenale Bogentechnik und einen wunderschönen Cello-Ton, sondern auch über eine intensive Musikalität. Herzstück bildet Saint-Saëns` erstes Cellokonzert, das sie mit viel Finesse und Eleganz meistert. Schließlich interpretiert Sol Gabetta die zweite 'Pampeana' von Alberto Ginastera, wobei ihr die südamerikanischen Rhythmen und weitgeschwungenen Melodiebögen mit traumhafter Leichtigkeit gelingen."
(Stereo, September 2006)

"Samtiger Ton, der mit Druck spart. Das charmiert. Keine rezeptpflichtige Interpretation, sondern Salonmusik von höchster, angenehm entspannender Observanz."
(Fono Forum, September 2006 )

"Da geht die Sonne auf: Sol Gabettas Cellospiel ist souverän, virtuos, elegant und makellos. Die musikalisch frühreife Argentinierin, Tochter russisch-französischer Eltern, gewann schon mit zehn Jahren ihren ersten Wettbewerb; jetzt, mit 25, steht sie über allen technischen Anforderungen."
(Kulturnews, September 2006)

"Sol Gabetta bezaubert, von den Münchnern sensibel unterstützt, sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe mit vollem und intensivem Ton – was auch an dem Guadagnini-Instrument liegt, das sie spielt. Die 25-jährige hat zweifellos das Zeug zu einer ganz Großen."
(Audio, September 2006)

"Die blonde Cellistin will nicht ins Latinaklischee passen – bis sie zu ihrem Instrument greift. Ihr Spiel ist nämlich wie erwartet: leidenschaftlich und temperamentvoll." "Gabetta ist schlagfertig und lustig, keine Künstlerin, die sich im Elfenbeinturm verkriecht."
(Kulturnews, August 2006)

"Sie meistert Saint-Saëns' erstes Cello-Konzert und Tschaikowskys Rokoko-Variationen mit erstaunlich kraftvollem Ansatz, der im Vergleich zu manchen Kollegen einen beachtlich rauen Ton bekommt. (...) Wenn Gabetta genug Zeit findet, in den Bibliotheken ihrer Heimat zu kramen, kann man sich auf viel Spannendes freuen."
(Welt am Sonntag, 27. August 2006)/p>

"Feuer und Leidenschaft entfacht Sol Gabetta in der zweiten 'Pampeana' ihres Landsmannes Alberto Ginastera, der die flirrenden Sonnenstrahlen seiner Heimat in spätimpressionistischen Klangfarben verewigte. Keine Debüt-CD einer Cellistin ohne eines der populären Schlachtrösser der Konzertliteratur, Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Hier und auch beim a-moll-Konzert von Saint-Saëns darf Sol Gabetta ihr Guadagnino-Instrument von 1759 flehen, schluchzen, singen, locken lassen, dass es eine wahre Freude ist."
(Financial Times Deutschland, 18. August 2006)

"Gabetta gilt als eines der größten Talente der klassischen Musik, das sie bereits beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau unter Beweis stellte und mit dem hochdotierten 'Crédit Suisse Young Artist Award' zeigte." "Sol Gabetta überzeugt nicht nur in spieltechnischer Hinsicht. Auch die gestalterischen Aspekte verliert sie nicht aus den Augen."
(NDR Info, 31. August 2006)

"Mit Sol Gabetta scheint ein neuer Stern am Klassik-Himmel aufgegangen zu sein." "Die Debüt-CD dieser hochinteressanten jungen Cellistin lässt auf eine lange Karriere und viele weitere CDs hoffen."
(NDR Kultur, 16. August 2006)

"Sie verfügt nicht nur über eine brillante Technik, sie versteht sich auch darauf, den herrlich warmen Ton ihres historischen Vuillaume-Cellos aus dem Jahr 1865 zum Singen zu bringen. Spannend ist die Kombination von Tschaikowsky und dem süffigen Cellokonzert von Saint-Saëns mit einem Satz für Cello und Orchester von Alberto Ginastera. Sol Gabetta zeigt hier eine beachtliche musikalische Wandlungsfähigkeit und zugleich die Ausdrucksvielfalt, die in einem Cello steckt."
(Crescendo, Juli/August 2006)

"Die argentinische Cellistin Sol Gabetta, Mitte Zwanzig, kann auf vier Saiten singen, lebendig erzählen, dramatisch auftrumpfen, spieltechnisch glänzen und in nur wenigen Takten die Cellolinie im Frage-und-Antwort-Spiel mit sich selbst dialogisieren lassen."
(FAZ, 29. Juli 2006)

"Die 24-jährige mit dem absoluten Gehör und dem temperamentvollen Spiel gilt längst als Geheimtipp unter den Musikern ihrer Generation."
(Vogue, Februar 2006)

Pressestimmen zu Konzerten zurück

 

„Sol Gabetta lässt ihr Cello singen. Gegen sie kommt die Kälte nicht an. Sol Gabetta, Solistin in Residence im reich besuchten Konzerthaus am Gendarmenmarkt, sah sich an ihrem Cello-Abend einer jubelnden Zuhörerschar gegenüber, die den großen Saal mit seinen beiden Rängen weitgehend füllte. […] Für die erkrankte Pianistin Mihaela Ursuleasa war Henri Sigfridsson, ein finnischer Kollege […] eingesprungen. Die beiden verstanden sich […] ausgezeichnet. […] Mit Beethoven aber begann es, und Beethoven sollte neben seiner eleganten Priesterin Sol Gabetta auch der Held des Abends bleiben. Zierlich hob er an, mit Beethovens sieben Variationen über das Duett Pamina-Papageno aus Mozarts "Zauberflöte", musikalisches "amuse bouche", wie man es zweifellos auch gern in einem feineren Restaurant zum VorabGenießen serviert hätte. Dann aber setzte es nachdrücklich den großen künstlerischen Hieb des Abends: Beethovens Sonate A-Dur op. 69 für Cello und Klavier. Eigentlich war mit diesem Sonaten-Zyklus des Meisters das Cello als Soloinstrument kammermusikalisch überhaupt erst hoffähig geworden. Und so klang es auch auf. Am feinsten natürlich im Adagio cantabile des 3. Satzes, dessen Herrlichkeit allerdings im wahrsten Sinne des Wortes zu kurz kommt. Beethoven hat ihm nur ganze neunzehn Takte zugebilligt.“
(Berliner Morgenpost, 03.02.12 zum Konzert am 01.02. im Berliner Konzerthaus)

„Die argentinische Cellistin spielt im Burghof wie unter Starkstrom. Sie wirft sich attacca in die Musik, die unter ihrem Bogen wie ein Vulkan explodiert. Doch sie versteht es, die Energie zu kanalisieren. […] Aber zuerst einmal taucht die 100 000 Volt-Cellistin Beethovens virtuoses Variationenwerk über Mozarts „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ […] in ein Wechselbad der Gefühle: schroff und sanft, hochfahrend und versunken. Einfach elektrisierend, als stünden die Stahlsaiten ihres wunderbar sonoren Cellos unter Strom. In Beethovens bedeutender dritter Cellosonate […] herrscht ein Dialogisieren, ein differenziertes und spontanes gemeinsames Gestalten, kurz eine Kommunikation zwischen zwei führenden Stimmen. […] Ein Bravourstück bildet den Abschluss: die Fantasie über zwei russische Lieder des „Paganini des Violoncellos“ (Berlioz) des Belgiers Adrien-Francois Servais: lustvoll serviertes Virtuosenfutter. Nach diesem Schaustück und vier (!) Zugaben […] kann diese Kritik nur mit einem Wort enden: Bravissimi!“
(Südkurier, 24.01.2012 zum Konzert am 21.01.12 im Lörracher Burghof)

„Singendes Cello […] Diese junge Solistin ist auf dem besten Wege, eine Art Anne-Sophie Mutter des Violoncellos zu werden. Und Gabettas Fans waren vor Begeisterung kaum zu halten […]Die Töne, die die gerade mal 30 Jahre alte, mit Preisen überhäufte Cellistin ihrem kostbaren Guadagnini-Cello entlockte, waren aber auch ganz und gar bezaubernd. Selbst wenn sie nur vorsichtig angestrichen oder per Pizzicato angezupft wurden, setzten sich ihre Schwingungen unmittelbar in den Seelen der Zuhörer fort. Gabettas ausgereifte Musikalität verlieh an diesem Abend den großen Repertoirestücken von Beethoven oder Mendelssohn eine ganz eigene Charakteristik, die man schon jetzt als typisch "gabettanisch" bezeichnen kann. Hierzu gehört eine faszinierende Kantabilität, die Gabetta bei Beethovens Variationen über das Duett "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus Mozarts "Zauberflöte" voll ausspielen konnte, aber auch ein raffiniertes Aufblühenlassen und unmittelbares Zurücknehmen von Tönen und Phrasen und eine aufs Feinste ausgesponnene präzise Artikulation.“
(Die Welt, zum Konzert am 11.01.12 in der Hamburger Laeiszhalle)

 „Junge argentinisch-französische Cellistin verzaubert Publikum mit Werken italienischer Barockkomponisten. […] Gabettas Glanz ließ das Eis schmelzen.“
(Generalanzeiger Bonn, 17.12.2011 zum Konzert am 15.12.11 in der Kölner Philharmonie)

„Ein atemberaubender Auftritt […]Die Cellistin Sol Gabetta und das SWR-Sinfonieorchester unter Pietari Inkinen bieten ein grandioses Hörerlebnis. […] Sol Gabetta [betritt] das Podest […]Sie spielt das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 von Dimitri Schostakowitsch aus dem Jahr 1966. Die Melodik mag für ungeübtere Ohren nicht einfach sein. Sol Gabetta spielt aber so, dass es einem den Atem raubt. Die Zartheit oder die Fülle des Klangs, die Intensität des Tons, seine Sonorität in den Tiefen, die emotionale Schlagkraft der Pizzicati: Das sind im Largo Merkmale, die auf einer überragenden Spieltechnik gründen. Die spürbare Nähe von Schönheit und melodischen Rissen darin und die spannungsreichen Übergänge von Harmonien in Disharmonien und ihre erneute Auflösung – da kommt ein Werkverständnis zum Ausdruck, das beeindruckend für sich selbst spricht. Dasselbe gilt für die beiden Allegretti. Sol Gabetta bietet eine Interpretation von enormer Dynamik und rhythmischer Konsequenz. Und sie kann sich auf eine fabelhafte Orchesterbegleitung verlassen. Das ist Musik auf höchstem Niveau. Dem begeisterten Publikum schenkt sie eine Zugabe, die ans Gemüt geht: das elegische „Gebet“ des jüdischen Komponisten Ernest Bloch. […] Die Musiker hinterlassen einen hervorragenden Eindruck…“
(Südkurier, 13.12.2011 zum Konzert am 09.12.11 in Villingen Schwenningen/ Franziskaner-Konzerthaus)

 „Sol Gabetta […] behauptet sich in der trockenen Akustik des E-Werks mit beeindruckender klanglicher Intensität. Sie ist ganz bei sich – und doch auch ganz beim Orchester, um die engen Verzahnungen im Finale ineinandergreifen zu lassen. Und wenn sie hier Schostakowitschs Sehnsucht nach einer besseren Welt mit ihrem warmen Celloton Wirklichkeit werden lässt, entdeckt man gerne diesen Lichtstrahl im Dunkeln.“
(Badische Zeitung, 10.12.11 zum Konzert am 06.12.11 im Freiburger E-Werk)

„Triumph einer Ausnahmekünstlerin in Essen: Zu Beginn ihrer Residenz in der Essener Philharmonie begeisterte die charismatische argentinische Cellistin Sol Gabetta dort am Sonntag. Und das, obwohl sie keinen Reißer spielte, sondern nur das hierzulande wenig bekannte Cellokonzert des Amerikaners Samuel Barber. […] Sol Gabetta ging das neoromantische Werk aus dem Jahr 1945 ganz unbeschwert an […].Ihr Spiel zeugt zwar von Energie und Elan, wirkt aber niemals brutal. Technische Schwierigkeiten werden bewegt und bewegend weggewischt. Berührender Gesang auf dem Instrument und große Flexibilität im Rhythmus dominieren. Ein eindrucksvolles Plädoyer für das Barber-Konzert. […] Als Sahnehäubchen gab's eine ihrer Lieblingszugaben: Peteris Vasks' "Dolcissimo" - leise, flirrend und mit Sopran-Vokalise.“
(Ruhr Nachrichten zum Konzert am 04.12.11 in der Essener Philharmonie)

„Sol Gabetta spielt im "Konzert für Cello und Orchester Nr. 1 C-Dur" und in der Mitte des Kammerorchesters Basel einen hochmodernen Joseph Haydn, lässt Leidenschaft und Ekstase aufblitzen, lebt ihre Musik, körperlich, greifbar, mal mit einem warmen sanften Cello-Klang, mal mit einem sinnlichen Spiel, das in feinste Höhen führt. […] Ebenso leidenschaftlich spielt Sol Gabetta Alberto Ginasteras "Rhapsodie für Cello und Orchester". […] Sie streicht, zupft oder klopft ihr Cello, entlockt ihm unglaubliche Töne. Und das mit einem Temperament, welches am Ende die Haare des Cellobogens zerreißen lässt.“
(Badische Zeitung, zum Konzert am 16.9 in Donaueschingen)

„…dieses Ensemble [führt] gemeinsam mit der Cello-Solistin Sol Gabetta die Italiener der Barockzeit in einer unerhört exzentrischen, radikalen Weise auf […] und dabei  [setzt es]  musikalische Kräfte frei, die uns in ihrer erschütternden Wucht aus den Angeln unseres brav eingefahrenen Lebens zu reißen vermögen. […] Die Cappella […] demonstrierte eine faszinierende, von Auge und Ohr eines jeden Musikers überwachte Präzision des Zusammenspiels. Die absolute Einheitlichkeit des Atems, das Ineinandergreifen rasanter Läufe, die wie Blitze durch die Instrumentengruppen von den Violinen bis zu den Bässen herabzuckten, extreme dynamische Wirkungen, bei denen sich Wiederholungen bis in die Unhörbarkeit entfernten, überraschende Endungen mit einem mächtigen Schlag aller Instrumente einen verblüffenden Punkt gesetzt bekamen, das waren markante Momente eines fesselnden Stils. Im Zentrum des Abends aber standen Cellokonzerte von Antonio Vivaldi und dem etwas jüngeren Giovanni Benedetto Platti mit der Solistin Sol Gabetta. Sie fasste den Barockbogen weit vom Frosch entfernt und traktierte mit diesem beinahe gleichgewichteten Bogen ihr Guadagnini-Instrument von 1759 mit geradezu rabiat energischen Bewegungen, die auf den Saiten doch eine federnde Leichtigkeit entwickelten. Was für eine brillante Geläufigkeit in den Arpeggien und Skalen, was für eine Inbrunst im Gesang der Linien! Und was für eine schwindelerregende Heftigkeit im Wechsel zwischen virtuosem Spiel und melodischem Ausdruck.“
(Schweriner Volkszeitung, zum Konzert am 31.07.2011 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern)

„Die argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und beim Konzert in der Dresdner Frauenkirche am Samstagabend die Herzen der Zuhörer erwärmt. Während draußen Dauerregen und Kühle kaum an Sommer denken ließen, zündete Sol (auf Spanisch: Sonne, Sonnenschein) im Gotteshaus ein musikalisches Feuerwerk. Das Konzert war zugleich das Dresden-Debüt der Cappella Gabetta - ein Barockorchester, das Sol mit ihrem Bruder Andres (Geige) im vergangenen Jahr ins Leben rief und das handverlesene Musiker der Alten Musik vornehmlich aus Italien und der Schweiz vereint.“
(Bild, zum Konzert am 30.07.2011 in der Dresdner Frauenkirche)

"In zartester Höhe verschmilzt der Streicherklang dann auch mit dem Ton von Sol Gabetta, die mit ihrem sinnlichen Spiel wie eine Femme fatale in den Orchesterpart von Saint-Saëns' erstem Cellokonzert einbricht. Stark zeigt [sie] sich in den abgrundtiefen Schlusstönen von Gabriel Faurés Élégie op. 24."
(Tagesspiegel, zum Konzert am 25.08.2011 in Berlin/Konzerthaus)

"Das südlich heitere Gegengewicht präsentierte anschließend die in Argentinien geborene Sol Gabetta mit Édouard Lalos Cellokonzert in d-Moll, deren romantisch-intensiver Vortrag mindestens genauso viel Farbigkeit aufwies wie ihr im Celesteton gehaltenes Kleid."
(KlassikCom zum Konzert am 14.04.2011 in Freiburg/ Konzerthaus)/p>

"Wenn man Konzertbesucher so strahlend in die Pause gehen sieht, dann muss etwas Besonderes passiert sein. […] Das Besondere ist Sol Gabetta. Ihre Ausstrahlung nimmt gefangen, ihr nuancenreicher Celloton verführt zum Hören."
(Badische Zeitung zum Konzert am 14.04.2011 in Freiburg/ Konzerthaus)

"Sol Gabetta setzte sich mit aller Kraft, Technik und Phantasie dafür ein, dass […] Lalo […] als thematisch eindringliches, farbig lockendes, rhythmisch blitzendes Vergnügen entstand. Gabettas kommunikative Energie füllte den Riesenraum, sie triumphierte mit gespannter Intensität, nuancierter Phrasierungskunst und unverhohlener Freude an virtuosem Feuer."
(Süddeutsche Zeitung zum Konzert am 12.04.11 in München/ Philharmonie)

"Leidenschaft, Feuer, Witz und emotionalen Einsatz - all das versammelt Sol Gabetta bezwingend in ihrem Spiel, mit dem sie an diesem Abend in der Münchner Philharmonie Edward Elgars spätes Cellokonzert von 1919 mit Leben erfüllte. […] Sol Gabettas nervig gespannter Ton gibt diesem letzten großen Werk Elgars Lebensenergie zurück, sie entdeckt in den beiden raschen Sätzen das abwechslungsreiche Spiel rhythmischer Pointen, den Zauber flirrender Spikkato-Geschwindigkeit. Den akkordisch monumentalen Anfang gestaltet sie nicht als auftrumpfende spätviktorianische Gesten, sondern vielmehr stellt sie die melodiöse Artikulation heraus und prägt damit den Kopfsatz. Überhaupt hat ihre Phrasierungsdisposition zugenommen, sie vermag, den Blick horizontweit nach vorn zu richten und verleiht Elgars großen Melodiebögen damit jene elegische Dringlichkeit, die sonst eher mit nostalgischer Sentimentalität verwechselt wird. Um das Konzert so entstehen zu lassen, braucht es auch eine enorme Palette an Vibratonuancen. Bezaubert von soviel Cellomeisterschaft ließen die Zuhörer nicht locker, bis Sol Gabetta jenes Stück von Peteris Vasks zugab, bei dem plötzlich die menschliche Singstimme hinzutritt - reine Magie."
(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert am 29.10.2010 / München Philharmonie)

"[Sol Gabetta besitzt] exorbitante musikalische Fähigkeiten. Beim Konzert […] im Kurhaus Wiesbaden machte Sol Gabetta auf das Cellokonzert D-Dur von Leopold Hofmann aufmerksam - einen Haydn-Zeitgenossen […].Gabetta spielte Haydns frühen Beitrag [Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1] zum Vergleich mit bewundernswerter Disziplin und Geläufigkeit der Finger, was Tonschönheit ungeachtet des schnellen Finaltempos keineswegs ausschloss. […] Gabettas Peteris-Vasks-Zugabe war anschließend eine Maßnahme meditativer Abkühlung."
(FAZ, Konzert in Wiesbaden/Kurhaus, 27.05.2009)

"Strahlender Auftritt" "Perfektion prägte das 10. Meisterkonzert mit dem Orchestra da Camera di Mantova und der jungen Cellistin Sol Gabetta im Wiesbadener Kurhaus. […] Auch in atemberaubenden Tempi intoniert Gabetta in den höchsten Lagen ihres Instruments noch außergewöhnlich sauber. Darüber hinaus faszinierte ihre spürbar gute Zusammenarbeit mit dem Orchester. Auch in Haydns Cellokonzert C-Dur erlebte man beim Orchester wie bei der Solistin eine Virtuosität, die sich nicht als solche aufdrängte, sondern musikalisch sinnvoll überformt war. Subjektivstes Moment dieses Abends schien Sol Gabettas Zugabe, "Gràmata cellam" des 1946 geborenen lettischen Komponisten Peteris Vasks. Gekonnt auch da die nadelfeinen Flageollets über dem Bordun leerer Saiten, zu dem sich schließlich ihr glockenreiner Sopran gesellte."
(Wiesbadener Tagblatt, Konzert in Wiesbaden/Kurhaus, 27.05.2009)

"Sol Gabetta verzauberte mit Cello-Spiel" "Ein Cello verzauberte das ganze Haus. Wenn Sol Gabetta den Bogen über ihr genau 250 Jahre altes Guadagnini-Cello führt, ändert sich die Stimmung im ganzen Raum. Niemand konnte und wollte sich in der Essener Philharmonie dieser Ausstrahlung entziehen. Zusammen mit dem Orchestra da Camera di Mantova spielte der neue Cellostar die Konzerte von Haydn (Nr. 1 in C) und Leopold Hofmann (Badley D3 in D). Am Anfang steht bei ihr immer die Stille. So als würde sie mit ihrem Instrument nicht im Konzertsaal, sondern in der Natur sitzen und sich dort den feinen Geräuschen anpassen. Sehr natürlich, sensibel und aufmerksam. Musik und Klang haben für Gabetta viel mit Leben zu tun. Diese erfrischende Fröhlichkeit entlädt sich in körperlich fühlbaren Klängen. Ihr innerliches Tanzen überträgt sich auf die Hörer."
(Ruhr Nachrichten, Konzert in Essen/Philharmonie, 26.05.2009)

"Die Nacht gehörte der großartigen Sol Gabetta […] Die Zugabe, Dolcissimo des lettischen Komponisten Peterisk Vasks, war atemberaubend und Gesprächsthema Nr. 1 an dem Abend."
(The Herald, Konzert in Glasgow, 16.05.09)

"Es klang, als hätte Tschaikowsky die Rokoko Variationen nur für Sol Gabetta geschrieben. Sie ist eine charismatische Künstlerin, mit eindrucksvoller Kraft und Kontrolle."
(Press & Journal, Konzert in Glasgow, 16.05.09)

"Cello-Fee, hinreißend - …Sol Gabetta ist zwar erst 27, aber schon jetzt besteht kein Zweifel, dass die bildhübsche argentinische Cellistin jene Fähigkeit besitzt, die man nur bei Weltstars antrifft: Sie hat das Publikum fest im Griff. Sie kann verführen, Gegenwehr zwecklos. Wenn sie die 'Seguidilla' aus Bizets 'Carmen' anstimmt, dann gurrt das Cello so sinnlich, dass jede Sängerin neidisch werden muss…"
(Abendzeitung, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

"Es steht außer Frage: Sol Gabetta hat alles, was eine Solistin braucht. Sie ist attraktiv, bringt mit ihren 27 Jahren viel Frische aufs Podium, und sie beherrscht ihr Instrument hervorragend. Virtuos betört sie das Publikum mit einem warmen, satten Ton…"
(Münchener Merkur, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

"Gabetta begeisterte in der Philharmonie. Zu erleben, wie sie sich mit Impulsivität und Verve in die Musik stürzt, wie sie dabei regelrecht mit ihrem Instrument verschmilzt - all das hat eine ansteckende Frische, die im Klassik-Betrieb selten geworden ist. […] Als süße Nachspeise gab es Schmankerl aus der CD Cantabile: Gounods 'Ah! Je veux vivre': ein koketter Flirt. Die Lenski-Arie aus 'Eugen Onegin' ein tief empfundener, todessehnsüchtiger Seufzer. Die 'Seguidilla' aus 'Carmen': ein übermütiges Spiel mit dem Feuer."
(tz, Konzert 13.12.08 München/Philharmonie)

"Gabetta spielt diese Zugabestücke mit bezwingendem Charme und jener Raffinesse, die deren Melodiequalitäten ins feinste Licht hebt. Sie stellt keine Effekte aus, zieht nichts routiniert ab, sondern widmet sich jeder dieser Miniaturen mit Darstellungsernst und Differenzierungswillen. "
(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert in München)

"Was sich auf den Live-Hörer überträgt, ist die sichtbar schiere Daseinsfreude, die unmittelbar aus dem Bauch ihres Cellos kommt."
(Süddeutsche Zeitung zum Konzert in München mit Baiba und Lauma Skride, 15.Juli)

"Wer Sol Gabetta spielen hört, ist magisch angezogen. Warm und kraftvoll strömen die Töne durch den Konzertsaal. Da näselt nichts, und wenn sie nach Tschaikowsky, Saint-Saéns oder Ginastera nun Vivaldi spielt, dann hält sie sich mit dem Vibrato jetzt noch mehr zurück. Allerdings macht die leidenschaftliche Musikerin daraus keine Wissenschaft. Und genauso wenig ein Dogma."
(ddp, Oktober07)

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