Biografie

Wo die argentinisch-französische Cellistin, Sol Gabetta, auftritt, hinterlässt sie den Eindruck von fesselnden Interpretationen, passioniertem, körperlichem und beseeltem Spiel und einer charismatischen vereinnahmenden Persönlichkeit.

Ihr breites künstlerisches Spektrum reicht von Interpretationen von Werken Vivaldis und andere Barock-Komponisten auf einem Barockcello, über historisch orientierte Spielweise für klassische Komponisten wie Haydn, Mozart oder Leopold Hofmann bis hin zur Romantik und frühe Moderne mit den Konzerten von Elgar, Dvorak, Schumann, Saint-Saëns, Tschajkowski, Schostakowitsch, Barber, Bloch. Der holländische Komponist Michel van der Aa komponierte für Sie im Herbst 2010 ein neues Cellokonzert und für den Herbst 2012 ist eine Uraufführung eines neuen Cellokonzertes des lettischen Komponisten Peteris Vasks in Planung. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw-Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC-Philharmonic-Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u. a mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini.

Sol Gabetta startete Ihre Karriere 2004, als sie den renommierten «Crédit Suisse Young Artists-Award» gewann, eine der höchst dotierten Auszeichnungen für junge Musikerinnen und Musiker. Die Preisträgerkonzerte im Herbst 2004 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev öffneten Sol Gabetta die Türen zur Musikwelt.

Sie nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Zahlreiche Ihrer CDs wurden mit Preisen ausgezeichnet u.a. dem Echo Klassik, dem Gramophone Award und dem argentinischen Gardel Award. Sol Gabetta spielt dank eines großzügigen Stipendiums des Rahn Kulturfonds ein kostbares Guadagnini Cello von 1759. Für die Aufnahme der aktuellen CD "Il progetto Vivaldi 3" verwendete sie ein Barock-Cello von Ferdinando Gagliano (Neapel) aus dem Jahre 1781, welches freundlicherweise von Curdin Coray zur Verfügung gestellt wurde.